Medienmitteilung vom 17.08.2009
Sicher ohne Bordell
Die CVP Rorschach will die Sicherheit von Rorschach fördern – ohne Bordell. Die Petition „Sicheres Rorschach“ läuft noch wenige Tage und ist ein grosser Erfolg. Das geplante Bordell soll verhindert werden – auch wegen dem Sicherheitsaspekt.
«Bereits sind mehr als vierhundert Unterzeichnende dem Anliegen unserer Petition gefolgt, das Sicherheitskonzept für Rorschach zu thematisieren und zu überdenken», berichtet Parteipräsident Marc Gilliand. Die Unterschriftensammlung ist ein voller Erfolg und soll Ende August eingereicht werden. «Dann ist der Stadtrat am Zug», meint Kampagnenleiter Stefan Meier und ergänzt: «Die Anliegen der Petition sind klar formuliert und unsere Exekutive ist aufgefordert, bis im Frühjahr 2010 Stellung zu nehmen und über seine Absichten zu informieren.» Eine mögliche Videoüberwachung, mehr Sicherheitspersonal und eine Studie zur Lokalisierung von neuralgischen Orten sind die Forderungen der Petition. Noch bis zum 25. August können Unterschriftenbogen auf www.sicheres-rorschach.ch heruntergeladen und unterzeichnet werden.
Bordell verringert Sicherheit
Der Vorstand der CVP Rorschach ist zudem gegen das geplante Bordell beim Bahnübergang, weil ein solcher Betrieb nicht in die Wohngegend einer Stadt gehört. Verkehrssituation und das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Interessen - beispielsweise Familien auf dem Weg in die Badhütte und Bordellbesucher - sind nicht vereinbar mit den Vorstellungen von Sicherheit und Lebensqualität, so wie sie die CVP versteht. Just in einem Moment, wo Rorschach positive Schlagzeilen macht und sich runderneuert, ist das Projekt eines Bordells ein unnötiges Vorhaben. Wie die Parteileitung heute mitteilt, wird sie den Stadtrat in seinen Bemühungen unterstützen, das Bordell zu verhindern.
